Exklusiv: Mandred der Wilde, der ungehobelte Albtraum des Hofstaats, hält heute seine Geschichte in die Hände der Leser. Seine Rüstung aus grob gefalteter Fellschleife, die Kette aus groben Metallen und die Schuhe, die vom Schlamm des Stammes getränkt sind, sind die Symbole seines Reiches. Doch hinter dem rauen Äußeren verbirgt sich ein Herz, das vor allem für einen Met im Krug schlägt.
Ich bin Mandred, der Sterbliche, der dem Blut des Stammes und dem Rauschen der Winde lauscht. Ein Met im Krug ist mir lieber als tausend Jahre im Albenreich! So lachte ich in den Nächten, wenn die Jäger ihre Beute mit mir teilten. Diese Worte, ein roher, ungeschnippter Ruf, sprachen von meiner Unabhängigkeit – ich will nicht in den endlosen Chroniken der Legenden verstauben.
Ein Met im Krug ist mir lieber als tausend Jahre im Albenreich!
Mandred der Wilde, Sterblicher Stammesfürst
Einblicke aus dem Palast, dass meine wilde Erscheinung ein Deckmantel ist. Hinter dem gewellten, grauen Bart und dem wild gezeichneten Gesicht, das von den Erschütterungen des Kampfes gezeichnet ist, versteckt sich ein Geist, der nach Freiheit strebt. Ich habe keine Pflichten, die mich binden – ich trinke, ich kämpfe, ich lache laut. Meine Stimme hallt durch die Gänge, als würde sie die Mauern selbst zum Beben bringen.
Die Tränen hinter den Kulissen sind selten, doch wenn sie kommen, sprudeln sie wie der Fluss des Mondes in der Nacht. Sie erzählen von den Stunden, in denen ich den Palast verließ, um die Weiten zu erforschen, und von den Seelen, die ich dabei traf. Sie flüstern, dass mein Met nicht nur ein Getränk, sondern ein Versprechen ist – ein Versprechen, dass ich niemals die Freiheit verliere.
Hat diese Liebe eine Zukunft? In meiner Sicht gibt es keine Zukunft, die mit einem Kasten Met verknüpft ist. Die Zukunft ist das Ungezähmte, das Ich selbst in der Wildnis festhält.
So stoße ich heute an, Mandred der Wilde, der noch immer sein eigenes Gesetz schreibt. Die Welt kann sich fragen, was der Sterbliche eines Stammes für sich will. Ich schreibe es in den Fängen meines Met: Freiheit, Stärke und ein unbändiger Geist, der niemals in die Gitter des Schicksals passt.
Mit jedem Schluck, den ich in den dunklen Nachtwind treibe, fühle ich die Klinge des Schicksals im Herzen. Doch ich lasse sie nicht knacken, sondern wälze sie in die Wildnis und lasse sie für mich tanzen.

