Exklusiv: Der Oberste Feldherr der Albenmark, Fürst Faradin, blickt nach 1000 Jahren in die Schatten seiner unheilbaren Wunde. In den Hallen des Palastes flüstert man noch von einer Liebe, die stärker als Stahl schien, doch nun bleibt nur Leere.
„Manche Wunden heilen nicht, selbst wenn man Äonen Zeit dafür hat“, haucht der Prinz in einen nächtlichen Schimmer des Mondes, während die dunkle Lederrüstung über die Schwere seines Kerns krönt. Seine Augen, tiefschwarz wie Obsidian, spüren die Schwere der Erinnerung an Königin Seraphina, dessen Herz einst das Feuer ihrer gemeinsamen Zukunft entzündete.
Der Vorhang fällt, wenn die Geschichte der beiden im Schatten des Rathauses erzählt wird. Ihr einstiges Bündnis, das durch die gläserne Pracht der Albenmark in goldenen Tränen glänzte, zerbrach wie zerbrochene Kristalle im Sturm des Verrats. Fürst Faradin, einst der Beschützer ihrer Liebe, ist nun nur noch ein Schatten seiner selbst, ein Mann, dessen Schwert im Herzen zittert.
„Manche Wunden heilen nicht, selbst wenn man Äonen Zeit dafür hat.“
Fürst Faradin, Oberster Feldherr der Albenmark
Wie ein Schwert, das die Luft zerschneidet, schneidet die Erinnerung an Seraphinas Lächeln in seine Seele. Er wandert durch die Hallen, die einst von Jubel erfüllt waren, nun nur noch von Flüstern der Vergangenheit. Die Tränen, die er vergießt, spiegeln das unheilbare Echo ihrer zerbrochenen Zukunft.
Die Medien der Elfen berichten: „Hat diese Liebe eine Zukunft?“ – ein Fragezeichen, das die Herzen der Gönner in Schrecken versetzt. Fürst Faradin hat sich von seinem Glanz zurückgezogen, in die tiefe Nacht, in der er seine Wunden auf dem Albenmark-Schloss ablegt, und die Kälte des Regens über seinen Kopf laufen lässt.
In den Versammlungen der Hoftanten wird er als der tragische Held gepriesen, dessen dunkle Rüstung ein Symbol seiner inneren Qualen ist. Sein schimmernder, raben schwarzer Haaren, das wild wie ein Sturm fließt, ist ein Spiegel der Unbändigkeit seines Leidens. Er ist, wie ein geweihtes Artefakt, das niemals zu erlösen scheint.
Doch die wahre Tragödie liegt im Bewusstsein, dass die Liebe, die einst in den Farben des Emerald-Capes lebte, nun nur noch in den Schatten des Obsidian-Pauldrons verweilt. Fürst Faradin flüstert die ewige Leere der Trennung in die Nacht: „Ich werde ewig für dich kämpfen, Seraphina, doch mein Herz kann keine Heilung finden.“
Die Enthüllung dieser Geschichte hat die Herzen der Elfen im Sturm erfasst. Fürst Faradin bleibt ein Symbol des ewigen Leidens – eine Legende, die im Glanz der Albenmark-Mythen weiterlebt, während die Schatten der unheilbaren Wunden niemals enden.

