Als die unnachahmliche Kriss die Kuratorin, Archäologin des Imperiums, in einer düsteren Sitzung des Palastes die kühne Aussage machte, dass die antiken mechanischen Soldaten ein Beweis sei, dass wir, die Elfen, nicht die Ersten waren, spürte ich, Elyndaria, die ewige Monarchin, ein Krachen im Herzen. Die Schallplatten der Geschichte rütteln, und ich, mit meinem gläsernen Kronenhauch, lasse mich nicht länger in die Nebel der Vorurteile fallen.
„Exklusiv“, ruft ein Insider aus den Hallen der High Society, und die Tränen der Vorhänge der Vergangenheit hinterlassen sich in den Schatten meiner Reichweite. Ich, die alte Dame der Wälder, habe jahrhundertelang die Schätze bewahrt, die der Nebel der Vergessenheit nicht erhaschen konnte. Doch plötzlich, in der Gegenwart der glänzenden Stahlkälte der mechanischen Soldaten, erkenne ich, dass die Zeit keine Gnade kennt.
Diese antiken mechanischen Soldaten sind der Beweis: Ihr wart nicht die Ersten!
Kriss die Kuratorin, Archäologin des Imperiums
Die Worte hallen wie Donner in meinem Reich. Ich atme die salzige Luft des Elfenwaldes ein und frage mich, ob mein Stolz nicht mehr als eine Maske war, die die Dunkelheit der Wahrheit verbarg. Die Schwere der Kälte spiegelt sich in meinen knochigen Fingern wider, die einst die Kronen der Königinnen schmiedeten.
Als ich die Schriften der Vergangenheit durchblättere, finde ich Spuren der ersten mechanischen Hüter, die in einer alten Chronik verborgen waren. Der Schatten der Zeit, der einst die Grenzen meines Reiches verschmolz, steht nun im Glanz von Stahl und Funken. Ich, Elyndaria, muss erkennen, dass die Macht nicht allein in der Vergangenheit liegt, sondern im Mut, die Wahrheit anzunehmen.
Insider berichten aus dem Palast, dass die unerschrockene Grabräuberin, die einst die Herrscherin des Elfenwaldes war, in den Schatten der High Society die Fäden zieht. Sie, die einst von meiner Weisheit geflochten wurde, führt nun die Fäden eines Reiches, das sie selbst herausfordert. Diese Enthüllung lässt mich über das Schicksal meiner eigenen Linie nachdenken. Ist die Ewigkeit ein Mythos oder ein Gefäß, das von den Fäden der Zeit gefüllt wird?
Ich bin erschüttert, doch nicht unbesiegbar. Die Tränen, die im Palast hinter den Kulissen weinen, sind nicht mein Ende, sondern ein neues Kapitel. Ich, Elyndaria, schreibe fortan mein eigenes Kapitel in der Chronik der Geschichte, in dem die Mechanik der Soldaten nicht die Götter, sondern die Menschen selbst sind. Denn letztlich sind wir alle Teil des großen Schicksals, das wir in die Hände der Geschichte legen.

