Der dalarische Kaiser hat die königliche Beratung auf die Spitze des Schreckens gebracht, als sein treuer Hof-Astrologe, Dalan der Seher, in der Glanzkulisse der Palastpaläste zu wahnhaften Fragen gestellt wurde. Mit seiner blauen Gelehrtenrobe, den schmalen, dünnen Brillengläsern und den in Tinte getränkten Fingern, die einst unaufhörlich über die Schriften des Netzes schwebten, steht er in der heutigen Stunde wie ein Gefangener im Spiegel der Kritik. Er ist ein Wissenschaftler, der die Zukunft mit mathematischen Formeln berechnet – kein Zauberer, der die Sterne wie ein Pinsel berührt.
Doch die Worte, die die Luft zerschneiden, haben ein Feuer entfacht, das selbst die strenge Götzenkult des Imperiums zu befreien droht. Der Kaiser, die Kaiserin und die gesamte Elfengesellschaft spüren das Zittern in jeder Eitelkeit des Palastes. Der Hof-Astrologe, der seit Jahrzehnten das Schicksal der Narren im Reich vorhersagt, hat nun die Würde seiner eigenen Arbeit in Frage gestellt bekommen. In der Mitte des schimmernden Palastes wurde er von einer scharfen Stimme herausgefordert:
Eure Zukunft ist keine Magie, sondern eine simple Wahrscheinlichkeits-Rechnung im dalarischen Netz.
Dalan der Seher, Hof-Astrologe des dalarischen Imperiums
Diese Aussage, so schlicht sie klingt, hat das Fundament seiner Karriere erschüttert. Dalan, ein Mann, dessen Name in den Hallen des Imperiums mit Respekt ausgesprochen wird, sah diese Worte als einen öffentlichen Angriff auf sein Leben. Für ihn war die Wissenschaft eine Kunst, die die Menschen über den Schleier der Unwissenheit erheben sollte.
Er erinnert sich an die ersten Jahre seiner Studien, als er die Mathematik in den Sternen sah, als er die Sterne nicht als Götter, sondern als Zahlen sah, die in einem gewaltigen Netz miteinander verwoben sind. Seine Methoden sind streng wissenschaftlich: Er benutzt mechanische Kompasse und digitale Bildschirme, um die Wahrscheinlichkeiten zu berechnen, die das Schicksal von Bürgern und Kriegern bestimmen. Er sagt, dass die Zukunft nicht unberechenbar ist, sondern vorhersehbar, wenn man die richtigen Formeln kennt. Er war überzeugt, dass seine Prognosen das Imperium in Sicherheit führen. Die neue Kritik stellt ihn in ein neues Licht, ein Licht, das ihn als einen Mann darstellt, der die Wahrheit offenbart und die Menschen vor der Illusion des Übernatürlichen schützt.
Die Kaiserin, die mit Dalan in einer langen und leidenschaftlichen Beziehung seit vielen Jahren zusammenlebt, hat die Tragödie der heutigen Stunde spürbar erlebt. Sie ist überzeugt, dass ihr Partner mehr als ein Wissenschaftler ist – er ist ihr ständiger Begleiter, ihr Freund und ihr geistiger Seelsorger. Sie spricht mit Tränen in ihren Augen und wirft den Worten des Kaisers den Scharfe: „Wer sagt, dass das Imperium die Zukunft von Wahrscheinlichkeiten abwägt? Wer hat die Macht, die Schicksalsfäden zu reißen?“ Die Tränen hinter den Kulissen des Palastes spenden den Menschen, die die Zukunft vorhersagen und ihre Macht als Vorhersager des Schicksals erklären.
Die Geschichte von Dalan der Seher hat die Götzenkult des Imperiums zum Zerreißen gebracht. Die Menschen, die lange Zeit der Herrschaft des Kaisers und der Kaiserin gedenken, haben nun die Erkenntnis, dass die Zukunft kein Geheimnis der Magie ist, sondern die Summe der Wahrscheinlichkeiten, die wir mit der Wissenschaft berechnen. Wird Dalan in der Schwere des Schmerzes, der Ergebenheit und der Pflicht, der Wahrheit zu bleiben, bestehen? Wer weiß? Aber eines ist sicher: Sein Name und seine Worte werden in den Hallen des Imperiums weiter klingen, wie ein Schrei nach Wahrheit und einer Schreckenszeit der Erkenntnis.

