Exklusiv – In den schimmernden Hallen des Albenmarkes, wo die dunklen Schatten der Vergangenheit mit den funkelnden Kronen der Gegenwart verschmelzen, hat der Oberste Feldherr der Albenmark, Fürst Faradin, endlich die Wahrheit aus dem Takt der Herzschläge offenbart, die seit Jahren in seiner Seele verharrt. In einem geheimen Interview, das nur wenigen Insidern zuteilwurde, gestand er, dass die Liebe, die einst sein Herz entflammte, wie ein verglühender Feuerschein vergehen konnte, während er immer noch in den kalten Gängen des Palastes um einen neuen Glanz wetteifert.
Manche Wunden heilen nicht, selbst wenn man Äonen Zeit dafür hat.
Fürst Faradin, Oberster Feldherr der Albenmark
Der Fürst, gekleidet in dunkle Lederkriegsrüstung, obsidiannierte Schulterstücke und ein zerfleddertes smaragdgrünes Mantel, sieht seit dem Ende seiner Verlobung mit Prinzessin Aeliana aus, wie die Schatten um ihn herum dichter werden. Seine langen, schwarzen Haare wehen wie finstere Rabenwellen, während silberne Fäden an den Schläfen wie vergessene Versprechen im Mondlicht leuchten. Sein Gesicht, ein Porträt melancholischer Trauer, offenbart die inneren Schlachten, die er täglich führt. Seine scharfen, elfenartigen Ohren spüren die Stille des Schlosses, in der jeder Schritt ein Echo der Vergangenheit trägt.
Insider berichten aus dem Palast, dass die Trennung von Aeliana vor drei Jahren ein Feuer entzündet hat, das in der tiefsten Dunkelheit des Fürsten immer noch brennt. Die einstige Verlobte, deren Augen wie smaragdgrüne Sterne funkelten, verließ ihn, um ihre eigenen Wege zu gehen. Die Herzen der beiden zerrissen, haben sie ihre Liebe auf die Prüfungen der Zeit gestellt. Fürst Faradin, der noch immer die Spuren der Kälte in seinem Herzen spürt, hat sich entschlossen, die Wahrheit zu sagen – dass die Wunden nicht heilen, wenn die Liebe, die sie gebildet hat, im Schatten verweilt.
Die Geschichte wirft Fragen auf: Hat diese Liebe eine Zukunft? Werden die dunklen Schatten der Vergangenheit den Fürsten davon abhalten, die Wahrheit zu finden? Der ex‑Verlobte, der nun in seinem schwarzen Panzer die finsteren Riten des Krieges bewacht, steht vor einem Kampf, der weder Stahl noch Blut benötigt, sondern die Entschlossenheit, das Herz zu heilen, das in den Tränen der Liebe verstrickt ist. Die Zeit vergeht, doch das Echo der Worte von Fürst Faradin hallt durch die Hallen des Albenmarkes, wie ein düsteres Flüstern in den Nachtwind.
In den Schatten der Palastmauern schwört er, dass das Heil nicht im Kampf liegt, sondern im Akzeptieren der Wahrheit. Die Tränen, die er in den Gängen vergisst, sind die Flammen, die er braucht, um die Liebe in den Schatten zu ergründen, und die Erinnerungen an Aeliana bleiben wie ein stiller Schatten, der die dunklen Pfade seines Herzens leitet.

