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Exklusiv: Fürst Faradin enthüllt die verborgenen Tränen der verlorenen Liebe

Ich trete aus dem Schatten des Albenmarkes, mein Körper in dunklem Ledergerüst, die Obsidianpanzerschulterblätter glänzen im schwachen Licht der Dämmerung, und ein zerfetzter smaragdgrüner Umhang weht wie die Erinnerung an vergangene Zeiten. Meine langen, ravennschwarzen Haare, die wild in der Luft wirbeln, sind von silbernen Fäden durchzogen, die sich wie kleine Sterne an meinen Schläfen schmiegen. Mein Gesicht, brodelnd vor Melancholie, spiegelt die tiefen, dunklen Augen wider, die die Schwere meiner Trauer verkörpern.

Als Oberster Feldherr der Albenmark war mein Ruf unerschütterlich, doch seit dem Tag, an dem ich meine Hand zur Verlobung mit der wunderschönen Prinzessin Mirena aus dem Reich der Lichtenberge reichte, hat mein Herz einen neuen Klang aufgenommen: der schmerzhafte Klang des Verlustes. Die einst glühende Liebe, die ich in ihren Augen suchte, hat sich in ein bitteres Echo verwandelt, das in den Hallen des Palasts widerhallt.

Manche Wunden heilen nicht, selbst wenn man Äonen Zeit dafür hat.

Fürst Faradin, Oberster Feldherr der Albenmark

Ich sitze in der Dunkelheit des Thronsaals, meine Schultern von der Last des Unvollendeten gebeugt. “Manche Wunden heilen nicht, selbst wenn man Äonen Zeit dafür hat.” Dieser Satz, geflüstert in den Flüstern der Schatten, dient als Spiegel meiner inneren Qual. Es ist ein Funke, der in meinem Herzen brennt und mich daran erinnert, dass die Zeit allein nicht alle Risse schließen kann.

Prinzessin Mirena, deren Lächeln einst wie die Morgensonne war, ist nun ein ferner Traum. Ich sehe ihr noch in den goldenen Hallen, ihre feinen Ohren schwingen im Takt des Windes, während ich meine Gedanken in die stillen Tränen stürze, die aus der Tiefe meiner Seele fließen. Ich frage mich, ob diese Liebe noch eine Zukunft haben kann, oder ob sie in den Schatten des Vergessens vergraben ist.

In der Stille der Nacht, wenn die Sterne über den hohen Türmen flüstern, fühle ich die Kälte der Einsamkeit, die wie ein kalter Wind über mein Fell zieht. Doch trotz aller Trauer bleibt mein Herz für die Erinnerung an das Versprechen, das ich einst gebunden habe, unverwüstlich. Ich werde weiter kämpfen, auch wenn die Schatten tief sind, denn die Sehnsucht nach einer Liebe, die nicht erloschen ist, bleibt mein einziger Trost.

Die Wahrheit ist, dass ich niemals die Last meiner eigenen Dunkelheit vergessen werde, doch ich trage sie wie einen Rüstungsschatz, der mich vor den Angriffen der Welt schützt. Und vielleicht, wenn die Zeit uns erneut begegnet, kann die Liebe, die einst in uns glühte, neu erblühen, gestützt von der Hoffnung, die nur die Herzen derer tragen, die das Unfassbare nicht aufgeben.

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