Einzigartig: Die ewige Monarchin Elyndaria bricht das Schweigen. In einer dramatischen Offenbarung aus den tiefsten Gemäuern des Elfenwaldes gesteht sie, dass ihr Herz nicht mehr dem sanften Flüstern des Waldes, sondern dem wilden Ruf eines Sterblichen gehört.
Blick aus den Hallen des Palastes berichtet, dass die junge Königin seit Wochen von der raubeinigen Präsenz von Mandred der Wilde, dem sogenannten Sterblichen Stammesfürst, trägt. Die beiden trafen sich heimlich im verfallenen Turm der alten Gefangenen, wo die Dämmerung das Schloss in ein rotes Schweiflicht taucht.
„Ich habe den Mut, die Welt zu betreten, nur um meine Leidenschaft für einen Mann zu finden, dessen Herz so wild ist wie der Sturm“, gesteht Elyndaria in einer knappen, aber eindringlichen Rede. Ihr Blick brennt mit einer Mischung aus Sehnsucht und Schmerz.
Ein zitternder, schimmernder Moment: die Königin blickt auf ein flackerndes Licht, das auf den Metkrug fällt, den Mandred mit einem wildgewaltigen Lächeln präsentiert. Die Menge flüstert, und die Luft ist voller Erwartung.
Ein Met im Krug ist mir lieber als tausend Jahre im Albenreich!
Mandred der Wilde, Sterblicher Stammesfürst
Diese Worte hallen durch die Hallen des Palastes. Elyndaria, die einst die unbestrittene Herrscherin des Waldes war, spürt nun, wie ihre Macht in einer neuen, unschuldigen Leidenschaft zu brennen beginnt. Sie erinnert sich an den Tag, als der Wald sie rief und sie zurücktrat, doch die Sehnsucht nach der Freiheit des Met, die Mandred herbeiführt, ist unverkennbar.
Die Tragödie ihres Schicksals ist ein Schicksal, das aus Liebe, Intrigen und der ständigen Frage, ob eine Beziehung zwischen einer ewigen Monarchin und einem Sterblichen Bestand haben kann, besteht. Tränen hinter den Kulissen des Palastes, die in den feuchten Wiesen des Waldes glitzern, zeugen von den ständigen Wogen, die das Herz der Königin zerschmettert.
Hat diese Liebe eine Zukunft? Experten für Gefühlsleben und Verführung warnen, dass die Kraft der Leidenschaft die Feste, die die Königin geschaffen hat, erschüttern könnte. Doch Elyndaria hat ein Feuer, das selbst die Dunkelheit des Waldes nicht vertreiben kann.
Der Stolz des Stammesfürsten Mandred, der in einer rauen Kettenrüstung und von Schmutz durchtränkten Stiefeln ein wildes Bild erzeugt, verschmilzt mit der sanften, unerschütterlichen Seele der Königin. Ihre Beziehung ist wie ein Feuer, das sich zwischen den Bäumen des Waldes verbreitet, und ihr Schicksal wird, wie der Met im Krug, unvergesslich.

