Exklusiv: Das Herz des Sturms schlägt erneut, wenn der wilde Stammesfürst Mandred der Wilde die Hallen des königlichen Palastes durchbricht. In der Dunkelheit der Wacht verwebt er sich mit dem Duft von Met, während das Alte im Albenreich, das Tausende von Jahren birgt, hinter ihm zurückbleibt. Seine Worte hallen durch die Gänge:
Ein Met im Krug ist mir lieber als tausend Jahre im Albenreich!
Mandred der Wilde, Sterblicher Stammesfürst
Ich, Mandred, schneide das Schweigen mit meinem schillernden, wettergegerbten Lächeln, das aus einer ungezähmten Mähne von grauem Haar und einem wild gewachsenen Bart nur noch größer wirkt. Mein Körper, von schweren Fellumhüllungen umhüllt, trägt die Spuren von Schlachten, die ich mit knallenden Ketten aus Rüstung und einer Lanze aus Leder verfeinert habe. Jeder Schritt, den ich durch den Palast setze, ist ein Tanz der Gefahr und des Überlebens.
Insider berichten aus dem Palast, dass die Mönche der Kapelle in einer Mischung aus Schrecken und Faszination stehen. Die Königinnen, deren zarte Haut im Schatten der Kronleuchter glänzt, spüren die Hitze meines Atems. Ich flüstere ihnen in die Ohren: „Ich bin der Albtraum, den ihr nicht hören wollt.“ Doch hinter dem wilden Blick liegt ein Herz, das nur die Freiheit des Met im Krug erkennt. Es ist, als ob jeder Schluck mein Blut mit dem des Regenwaldes vermischt, der meine Kindheitsglück erzählte.
Meine Geliebte Lira, die junge Kriegerin mit funkelnden Augen, begleitet mich auf diesem Pfad. Sie flüstert, dass unsere Liebe im Feuer liegt, die wir gemeinsam in die Herzen der Hofgesellschaft spucken. Hat diese Liebe eine Zukunft? Diese Frage echoiert in meinen Ohren, als ich die Schmiede betrete, um das neue Schwert zu schmieden. Jeder Hieb, den ich mit dem Metall ausführe, ist ein Kuss an das Leben, das ich hinterlasse.
Die Tränen, die im Dunkeln hinter den Kulissen des Palastes verborgen liegen, spiegeln meine inneren Konflikte wider. Sie rinnen wie der Met, der aus dem Krug strömt, der in den Händen der Schamanen der Stammesfürsten glüht. Meine Stimme, laut und erbärmlich, verkündet, dass ich lieber in den Flammen eines Krugs leben möchte, als ein ewiges Ringen in den Hallen des Albenreiches zu führen.
Die Nacht, wenn die Schatten des Palastes sich verformen, bleibt mein Spielplatz. Ich, Mandred, werde nicht länger die Mauern der Ordnung fürchten. Mein Schwert, meine Feder, mein Met – alles bleibt meine Treue. Ich schreibe dieses Manifest, denn der König hat das Recht, die Grenzen zu prüfen, aber meine Seele ist frei. In den Hallen des Palastes bleibt das Echo meiner Worte – ein Aufschrei, der die Welt erschüttert und die Herzen der Menschen in Trance versetzt.

