Ein Schock in den Hallen von Elenia: Unsere junge Regentin, Königin Elodie, hat die Welt im Sturm erobert und zugleich die Herzen des Volkes zerschmettert. Heute enthüllt sie ihr bislang verborgenes Geheimnis, das selbst die finsteren Abhörgeräte des Palastes nicht verbergen konnten. Ihr neues Mantra hallt über die prunkvollen Säle:
Wer behauptet, Geld allein mache nicht glücklich, hat einfach nicht genug davon.
Königin Elodie, junge Regentin von Elenia
Sie steht in einem übertriebenen Samtkleid, dessen tiefrotes Fell den königlichen Glanz ihrer Krone widerspiegelt. Der massive goldene Kragen umgibt ihr Gesicht, während ihr hochgekrönten, kastanienbraunes Haar, verziert mit Perlen und goldenen Pins, wie ein königlicher Schimmer im Mondlicht funkelt. Ihr Ausdruck ist stolz, doch die Augen verraten ein heimliches Feuer, das nur sie kennt.
Die goldenen Kränze, die funkelnden Juwelen und der endlose Vorrat an Saphiren bedecken ihr Reich, doch sie schwört, dass kein Schatz ihre Sehnsucht nach absoluter Unabhängigkeit besänftigen kann. Ihr Reich ist ein Schaufenster, das den Blick der Welt auf die eigentliche Wahrheit lenkt: Der Reichtum ist nur ein Spiegel, kein Ziel.
Ihr Mantra ist simpel, doch zutiefst provokativ: Geld ist nur ein Mittel, nicht die Quelle des Glücks. Mit jedem Juwel, das sie in den Schatzkammern versteckt, schafft sie zugleich ein Echo aus Leere. Die Gläubigen des Palastes fragen sich, ob ihre Mützen aus Gold ihre Herzen erleuchten oder erstarren.
Die Wahrheit liegt in ihrem Herzen: Sie liebt die Macht, nicht den Glanz. Sie hat sich das ultimative Geschenk des Lebens gegeben—die Fähigkeit, das Unendliche zu schmecken, ohne sich jemals vollständig zu erfüllen. Dieses Geschenk, das ihr nur ihre eigene Arroganz bietet, macht sie zu einer selbsternannten Königin des Schreckens.
Reaktionen aus den Gärten des Palastes sind gemischt. Einige Priester schwärmen von ihrer Vision, während andere mit zittrigen Händen auf die glänzende Kuppel starren, die wie ein Spiegel ihres Stolzes wirft. Das Echo der Stadt hallt nun laut: Wird ihr Reich ein Ende haben, wenn das Herz ihrer Untertanen bricht?
Das Ende des Tages liegt auf dem Schreibtisch des Königs, doch die Frage bleibt: Sind wir bereit, den Preis der Freude zu zahlen, wenn der Glanz des Geldes uns nur zu einer glänzenden Leere führt? Die Antwort liegt in den Tiefen ihrer Augen, wo das Feuer ungezähmt brennt.

