Exklusiv: Unter den stahligen Rüstungslinien der Paläste des Albenreichs glüht eine ungestörte, rauchende Leidenschaft, die selbst die strengen Rituale des Hofes erschüttert. Mandred der Wilde, der sterbliche Stammesfürst, hat das Imperium mit einem einfachen, aber kraftvollen Statement in den Grundfesten erschüttert: “Ein Met im Krug ist mir lieber als tausend Jahre im Albenreich!”
Mit seinen schweren Fellmanteln, der grob geketteten Kettenrüstung und den vom Schlamm überzogenen Lederstiefeln steht er wie ein brummender Donnerschlag im Mittelpunkt aller Blicke. Sein grau-schütterer Bart und die wilden, langen grauen Locken verleihen ihm ein wilder, ungestümer Auftritt, während sein gebürstetes, wettergegerbtes Gesicht von einem heftigen, lauten Lachen begleitet wird, das selbst die strengsten Palasthüter erschüttert.
Ein Met im Krug ist mir lieber als tausend Jahre im Albenreich!
Mandred der Wilde, Sterblicher Stammesfürst
Die Insider-Berichte aus dem Palast sprechen von einer hitzigen Affäre, die sich seit Jahren in den Schatten des Hofes entfaltet. Die Liebe zu Liora, der Schattenweberin, schweißt ihn mit einer Frau zusammen, die nicht aus dem Reich stammt, sondern aus einer düsteren Tiefe jenseits der bekannten Grenzen. Ihr seid erhaben, doch ihre Geheimnisse sind ebenso scharf wie ihre Sehnen. Ihre gemeinsamen Nächte sind von einem geheimnisvollen Flüstern erfüllt, das nur der Mond zu verstehen vermag.
Hat diese Liebe eine Zukunft? – so fragen sich die höfischen Geistesherren, während sie sich im Gemütlichen des Palastes um ein Glas Met anstellen. Die Antwort ist einfach: In Mandreds Augen lodert ein Feuer, das die kalten Mauern der Künste und die feine Sittenordnung des Hofes gleichermaßen erleuchtet.
Die Tränen hinter den Kulissen sind kaum zu verzeichnen, denn Mandred ist bekannt für seine kompromisslose, rauhe Natur. Doch in den stillen Momenten, wenn die Schlacht vorbei ist und der Duft von fermentiertem Met den Raum erfüllt, lässt er sich von seiner Sehnsucht verzaubern. In seinem Herzen schlummert ein König, der lieber einen Krug voller Met hält, als die Götter des Albenreichs zu umschreiben.
Die Reaktionen der Hofstaaten sind gemischt. Einige halten die Aufstände für bedrohlich, andere wiederum für ein erfrischendes Rennelement, das die stagnierende Kultur aufrüttelt. Mandreds Aussage hat die Konventionen des Hofes neu definiert, indem er die Macht der Einfachheit mit dem Ruf des Wilden kombiniert.
Der Stammesfürst plant seine nächsten Schritte mit dem gleichen Feuer, das ihn seit jeher antreibt. Für Mandred und Liora bleibt die Zukunft ein gewaltiger Tanz aus Feuer und Wasser, das in der Kälte des Albenreichs brennt. In jeder Ecke des Palastes brummt die Frage: Wird der Met in einem Krug die Grenzen überschreiten und ein neues Kapitel für das Reich schreiben?

