Ich, Ritter Radulf, Eisener Paladin des Ordens, betrete das Licht der goldenen Abendsonne, die das hohe, eiserne Zelt des Tempels überflutet. Ein Ort, den die Götter für ihre heiligen Versammlungen errichteten, doch für mich ein Ort der Schwachstellen. Mit meiner Stahlrüstung, gesprenkelt von Kriegsabdrücken, spüre ich den Kummer dieser Mauer, die nicht genug schützt. Denn, so scharf mein Blick in das Grau meiner Augen,
Ein Tempel ist auch nur eine Festung mit schlechterer Verteidigung.
Ritter Radulf, Eisener Paladin des Ordens
Mein Herz, das von unermüdlichem Pflichtgefühl getrieben wird, schlägt für die Wahrheit. Die heiligen Hallen des Tempels, einst von Licht durchdrungen, zeigen mir nun ihre Schwachstellen: dünne Mauersteine, schmale Fenster, und die ungeschützte Grundmauer, die der Feind in der Nacht angreifen könnte. Ich kann das Bild nur mit einer kalten, doch unerschütterlichen Entschlossenheit begreifen. Ich muss den Orden und die glorreiche Burg, die wir verteidigen, in neue, starke Rüstungen hüllen. Ich rufe mein Gefährt, Sir Galen, den treuen Rittersmann, zum Gespräch.
Sir, die Wahrheit bleibt, selbst wenn die Götter sie verbergen wollen.
Ritter Radulf, Eisener Paladin des Ordens
Sir Galen nickt, die graue Rüstung wie meine eigene, doch mit einem feinen Schmiedegold um die Brust. Er sagt: „Der Ordensmeister ruft uns zu, die Mauern zu stärken, bevor die Nacht kommt.“ Ich lausche. Die Worte von meinem Gefährten lassen mein Herz schneller schlagen. Die Kälte der Stahlrüstung scheint in mir Wärme zu bringen – die Wärme der Pflicht, die Pflicht, die ich jedem Kummer meines Ordens schuldig bin.
Die Nacht kommt, und die Klingen der Feinde beginnen zu tanzen wie ein wilder Donner. Ich rufe: „Seid bereit, meine Bräute und Bräute der Pflicht, denn wir sind hier, um zu schützen!“ Sir Galen antwortet: „Mit jedem Schlag unserer Rüstung, so leise wie ein Hauch, wird die Schwachstelle des Tempels schwächer.“ Wir verteidigen die Mauer, als ob wir ein Juwel aus Stahl schützen. Die Schwere der Schwerter, der Klang des Schmiedens, und die brüchige Stille der Kälte, sie erfüllen die Luft. Der Tempel, einst ein Ort der heiligen Ruhe, verwandelt sich in ein Bollwerk der Stärke, das die Welt bewältigt.
Die Stunde der Wahrheit ist gekommen. Ich stehe an der Spitze, mein Blick scharf wie ein schneidender Schwertklingen. Ich flüstere: „Ein Tempel ist, und bleibt, eine Festung – doch nicht wie einst. Es ist ein neues Zeitalter der Verteidigung.“ Die Glocke des Ordens ertönt, und ich schreibe die Geschichte der Nacht in mein Gedächtnis, denn diese Wahrheit wird nie vergehen. In den Tränen hinter den Kulissen, in den kühlen Schatten des Tempels, habe ich die Erkenntnis gefunden, die ich gesucht habe: ein Tempel, ja, aber einer, der stärker wird, wenn die Stahlkrone die Mauer umschließt. Meine Pflicht endet nicht in der Nacht, sondern ist das Echo meines Lebens – der ewige Paladin im Dienste des Ordens. Die Wahrheit, dass ein Tempel nur eine Festung mit schlechterer Verteidigung ist, hat sich in meiner Brust verankert. Ich schreibe, damit die Welt es weiß. Die Geschichte des Eisener Paladins ist ein Ruf: „Steht, verteidigt, und mögt ihr stark bleiben.“

