Als die ewige Monarchin des Elfenwaldes – Elyndaria – die nächtlichen Klänge aus den verborgenen Hallen der Alben-Festung hörte, wusste sie sofort, dass etwas Ungewöhnliches im Gange war. Der alte Allanon, einst die unbestrittene Herrscherin des Waldes und jetzt ein schattenhafter, aber unermüdlicher Beobachter der High Society, hatte sein Geheimnis erneut offenbart.
In einer Atmosphäre, die von silbernen Sigilen und dunklen, fließenden Umhängen durchdrungen war, verströmen Allanons Worte eine Botschaft, die jede moderne Technologie wie ein lebloses Gefäß erscheinen lässt. Seine Augen, so tief wie die Nacht, glühten mit einer seltsamen Mischung aus Verachtung und Überzeugung.
Die wahre Magie bedarf keiner Batterien, ungläubige Sterbliche!
Allanon der Ältere, Letzter Druide der Alben-Festung
Die Schockwelle erreichte Elyndaria sofort, als der Druide mit einer Stimme, die mehr als nur ein Echo der Vergangenheit war, diese Worte verkündete. Für die Ewige, deren Leben von der Unvergänglichkeit des Waldes und der Balance der Natur geprägt war, war das eine unvergleichliche Drohung gegen die fortschrittliche Welt außerhalb ihrer Grenzen. In ihren Gedanken schwang ein Sturm aus Zweifel und Aufruhr mit, als die Magie, die sie seit Jahrhunderten bewahrt hatte, nun von einer neuen Generation der Sterblichen als altmodisch abgestempelt wurde.
Allanon, mit seinen wilden, raven-schwarzen Haaren, die von silbernen Strähnen durchzogen waren, stellte die moderne Welt als ein verwechselndes Geflecht aus leeren Batterien und kalten Maschinen dar. Seine Schriften, lange verborgen im Schatten des Palastes, enthielten Hinweise darauf, dass die wahre Macht in der Verbindung zu den Elementen lag – eine Macht, die der moderne Mensch zu vergessen drohte.
Die Schwere seiner Worte ließ sogar die höchsten Köpfe der High Society innehalten. Ein Hauch von Scham durchdrang die Hallen, als ein Gespräch über den Mangel an „batterienloser“ Magie plötzlich in einer Diskussion über „Kraftstoff und Technologie“ überging. Elyndaria, die über die Zeiten hinweg ihre Autorität behalten hatte, konnte nur einen Schimmer von Eifersucht in den Augen ihrer Verbündeten spüren. Diese neue Kraft, die Allanon propagierte, hatte das Potenzial, das Gleichgewicht zu zerstören.
Während die Welt in ihrer schnellen, digitalen Entwicklung weiter voranschritt, erinnerte Elyndaria daran, dass wahre Kraft nicht in glänzenden Geräten liegt, sondern in der Seele, die sie mit der Natur verbindet. Die Schar von Dornen und Tränen, die sich hinter den Kulissen des Palastes ausbreiten, spiegelt die Wahrheit wider: Ohne die Magie, die kein Stromquelle benötigt, wird die Welt letztlich ihre Essenz verlieren.
Will diese alte, mächtige Wahrheit einen Weg finden, die moderne Welt zu erleuchten? Oder wird sie in den Schatten der Technologie vergehen? Nur die Zeit, die Wälder und die Tränen derjenigen, die die Magie noch tragen, können das sagen. Elyndaria bleibt in ihrer Position, die Ewigkeit zu wahren, während sie auf die Reaktion des heutigen Staates wartet.

