Ich, Ritter Horatio, ehemals Paladin der Askir‑Legion, trage noch die Schwere meiner Rüstung, doch meine Seele ist schwerer als Stahl. Jeder Schlag, den ich gegen die dunkle Elfenhorden austeile, lässt mich an einem Gedanken zurückbleiben – die Schwere der Worte, die ich mit Alariel noch nie teilen kann. Als Auserwählter, für den das Schicksal schwere Prüfungen bestimmt, habe ich mich der Pflicht hingegeben, doch meine Herzenfrage bleibt mein einziger Feind.
Gegen ein Dutzend dunkelelvische Meuchelmörder zu kämpfen ist einfacher als ein Gespräch mit Alariel.
Ritter Horatio, Ehemaliger Paladin der Askir‑Legion
Diese Worte hallen in meinen Ohren wie ein finsteres Echo, wenn die Donner des Krieges über die Burgschanzen grollen. Ich erinnere mich an die ersten Nächte, die wir im Schimmer der Kerzen verbrachten, Alariel – eine Seele so zart wie der Morgentau, deren Augen mich in den Abgrund ziehen. Doch ihre Gegenwart ist ein Gefängnis, ein Labyrinth aus zarten Versprechen, das mich in die Einsamkeit der Schlacht lockt. Jeder Befehl, den ich erteile, ist ein stummer Schwur, ihr zu entkommen – doch der Preis ist mein Herz.
Insider berichten aus dem Palast, dass der junge Ritter immer noch die Rüstung trägt, die einst glänzte, als er die Schwelle des Klagelabyrinths betrat. Doch seine Augen, erschöpft, aber entschlossen, spiegeln den Kampf um die Liebe wider, den er in seinen nächtlichen Träumen führt. Tränen hinter den Kulissen, die niemals aus dem Rüstungsgeländer austreten, denn der Krieg fordert Opfer, und mein Opfer ist die Vernachlässigung meiner eigenen Sehnsucht. Hat diese Liebe eine Zukunft? – frage ich mich, während die Schlacht um die Sonne ruft.
Meine Geschichten, die ich im Schweigen verberge, sind von scharfen Klingen und ungesagten Flüstern. Der Kummer, den ich in der Dämmerung trage, ist tief und dunkel. Ich wähle den Pfad der Stahlrüstung, doch mein Herz schreit nach einer Liebe, die keine Rüstung mehr kennt. In jeder Ecke des Palastes, in jeder Nacht, spüre ich die Stille, die meine Gedanken mit dem Echo des Klangs der Kriegszwinge verbindet – und die Stimme einer unheimlichen, aber lieblichen Melodie, die von Alariel kommt.
Schlussendlich lässt die Realität mich erkennen: Ein Dutzend dunkle Elfenhorden sind nur ein Schlag an den Rand des Krieges; die wahre Schlacht findet im Herzen des Ritteraus. Ich, der Auserwählte, stehe im Flüstern der Klinge, der Rüstung und der Liebe – bereit, den letzten, verzweifelten Schritt zu wagen, um die unheilbare Klinge des Schicksals zu zerschneiden und meine wahre Bestimmung zu finden. Exklusiv: Das Herz des Palastes wird von der Liebe getragen, die die Schwertklinge sprengt.

