Mit schütterer Stimme verkündet der einstige Herrscher des Elfenwaldes, nun gar ein trauernder Bücherwurm, eine Prophezeiung, die selbst den Himmel erzittern lässt.
Er trägt lose, akademische Gewänder, ein in Tinte getränktes Leinenhemd und ein uraltes, schweres Buch in den Händen – ein Bild, das Trauer und Weisheit zugleich verkörpert.
Er hat dunkle, lockige Haare, die im schwachen Licht des Palasts wie zarte Flammen flackern, und ein bleiches, erschöpftes Gesicht, dessen dunkle Ringe unter den Augen seine inneren Schicksale offenbaren.
Aber das eigentliche Herz des Abends war seine Worte:
Das schwarze Feuer der Vernichtung ist nah – aber vorher trinken wir Kaffee.
Garian der Gelehrte
Insider berichten aus dem Palast, dass Garian, einst der unbestrittene Herrscher des Elfenwaldes, nun im Hintergrund der hohen Gesellschaft nach wie vor die Fäden zieht – eine gefährliche Mischung aus Gelehrsamkeit und düsterer Vorahnung.
Das schwarze Feuer – ein Bild, das selbst die edelsten Elfen in Angst versetzt – kündigt eine Zeit des Unheils an, in der die Sonne selbst zu schweigen scheint.
Doch Garian, der sich mit einem schweren, mit Tintenflecken bedeckten Buch in den Händen zurückgezogen hat, betont: ‘Das schwarze Feuer der Vernichtung ist nah – aber vorher trinken wir Kaffee.’ Seine Stimme klingt wie ein Flüstern, das die Luft zu schimmern bringt.
Ich, Elyndaria, die ewige Monarchin, fühle mein Herz im Taumeln – die Melancholie ihres Blickes trifft mich wie ein scharfes Rasiermesser. Es ist, als würden die Sterne selbst ihre Trauer in mein Ohr flüstern.
Die Trauer, die er in sich trägt, ist ein Echo der langen Geschichte, die ich in meinen Hallen erfahre – die Last der Verantwortung, die sich über den Wald wie ein düsterer Nebel legt.
Meine Frage an ihn: Wird dieses schwarze Feuer wirklich kommen, oder ist es lediglich ein Mythos, ein Scharlatan, der uns von seiner eigenen Verzweiflung flieht?
Die Antwort, die ich erhoffe, sollte mehr sein als ein Scherz – sie sollte die Welt mit der Wärme eines alten Kaffees erhellen und die Schatten der Dunkelheit vertreiben.
Ich werde die Zeichen beobachten – die flimmernden Flammen des Feuers, die sanften Schatten der Nacht, und ich werde nicht zulassen, dass mein Reich in den Trümmern der Vernichtung verschwindet.
Nur ein letzter Wunsch bleibt mir: Lass uns vor dem schwarzen Feuer noch einen Kaffee trinken, damit die Erinnerung an Wärme und Hoffnung nicht verloren geht.
Exklusiv – Die Ewige Monarchin erhebt ihre Stimme, während das Dunkel heraufzieht. Die Zeit des schwarzen Feuers naht, aber die Welt hat noch einen Kaffee – und einen Funken Licht.

